Datenschutz behindert Krankenhaus-Besuche ...

Neue Bestimmungen in unseren Krankenhäusern

Die Pastoren unserer Gemeinde haben immer sehr viel Wert darauf gelegt, möglichst regelmäßig alle Gemeindemitglieder, die als Patienten in den Krankenhäusern in Leer oder Weener liegen, zu besuchen. Ein Krankenhaus-Aufenthalt bedeutet für jeden Menschen, ganz gleich ob alt oder jung, eine ganz besondere Situation, in der der Kontakt zum Gemeindepastor sehr wichtig werden kann.

Die verschärften Datenschutz-Bestimmungen haben nun allerdings dazu geführt, dass wir nicht mehr selbstverständlich die Namen unserer Gemeindemitglieder in den Krankenhäusern erfahren können. Bislang gab es Listen an den Krankenhaus-Pforten, die die Ortspastoren einsehen konnten, und auf denen die Patienten mit Wohnort und Konfession vermerkt waren.

Neuerdings werden in die Listen nur noch die Patienten eingetragen, die ausdrücklich und mit Unterschrift auf einem Formular dazu eingewilligt haben, "seelsorgerische Betreuung zu wünschen"... Es ist mehr als verständlich, dass in der besonderen Situation einer Aufnahme ins Krankenhaus nur die wenigsten Patienten angeben (können), bzw. überhaut daran denken, dass auch noch einmal ein Pastor kommen soll. So stehen jetzt kaum mehr Bunder auf den Listen an den Krankenhaus-Pforten.

Aus diesen Gründen können wir es nicht mehr verantworten, regelmäßig nach Leer bzw. Weener zu fahren, nur um leere Listen einzusehen. Es wird daher keine regelmäßigen Pastoren-Fahrten in unsere Krankenhäuser mehr geben.

Wir bitten vielmehr sehr herzlich darum, dass Sie uns Bescheid geben, wenn bei Ihnen in der Familie oder in der Nachbarschaft jemand im Krankenhaus liegt! Auf Ihre Nachricht hin wird sich der zuständige Pastor dann direkt zu einem Besuch auf den Weg machen.

übernommen aus Gemeindebrief ev.-ref. Kirchengemeinde Bunde - Autor Bernd-Heiko Rademaker

Rufen Sie uns gerne an - oder geben Sie uns Bescheid. Danke!